Analyse

Atlassian richtet Trello neu aus – Was du wissen solltest

Anfang 2025 hat Atlassian angekündigt, Trello nicht mehr als Team-Tool weiterzuentwickeln und Startups sowie Unternehmen, die in größeren Teams arbeiten, in Richtung Jira zu verlagern. Trello wird also künftig nur noch als Tool für persönliche Produktivität gepflegt.

Was bedeutet das für dich, wenn du noch mit Trello arbeitest? Atlassian hatte schon immer Probleme, die Unterschiede zwischen Jira und Trello klar zu kommunizieren. Für mich war Trello immer ein Tool für Startups oder um kleinere Nebenprojekte zu planen und zu organisieren. Trotzdem haben viele Leute komplexe Projekte mit Trello geplant, wodurch die Use Cases von Trello und Jira immer mehr verschwammen. Aus diesem Grund hat sich Atlassian entschieden, Trello stärker auf persönliche Produktivität auszurichten.

Drei Gruppen, die gerade Trello verlassen

Wenn man die Diskussionen in Foren, auf Hacker News und in den Reaktionen von Atlassian verfolgt, verlassen aktuell drei Gruppen Trello:

Power-User stoßen mit Trello an die Grenzen – keine Automatisierung, kein vernünftiges Reporting. Sie gehen zu ClickUp, Asana oder Monday. Wenn sie aus dem Techbereich kommen, ist auch Linear eine super Alternative.

Die zweite Gruppe möchte einfach am Status quo und eher an der Version von 2018 festhalten. Sie wollen keine KI-Inboxen, keinen Kalender-Planner. Sie wollen Boards, Listen und Karten. Diese Gruppe ist am schwersten zufriedenzustellen, weil der gesamte SaaS-Markt in die entgegengesetzte Richtung läuft.

Die dritte Gruppe wechselt zu selbstgehosteten Open-Source-Optionen wie Plane, um nicht mehr pro Seat zu zahlen.

Eine Alternative für dich, falls du zur zweiten Gruppe gehörst

Wir haben Claire für die zweite Gruppe gebaut. Schau's dir an.